best balls.

Der Titel dieses Rezeptes könnte auch lauten: "Wie ich lernte, was ein guter Blender wert ist."

Ich weiß nicht, wie viele dieser sogenannten "Energie-Balls" ich schon probiert habe. Egal ob im Supermarkt gekauft, im Café bestellt oder in meiner Küche eigenhändig zusammengemixt. Es waren einige!


Während meiner Testphase haben dann auch zwei meiner Standmixer (Braun und WMF) den Geist aufgegeben. Ziemlich bitter. Brauche ich dieses Küchengerät schließlich so gut wie jeden Tag. Aber das Ganze hatte neben all den Tränen über verstorbene Mixer auch einen positiven (Lern-)Effekt: Ich habe jetzt einen, wie ich finde, richtig guten Blender. Wen es interessiert, es handelt sich um diesen hier. Ich habe mich nach langem Hin und Her und stundenlanger Recherchearbeit schlussendlich dafür entschieden, da er preis-leistungstechnisch auf mich einfach den besten Eindruck gemacht hat. Ja klar, ich hätte auch lieber den Vitamix Pro 750 gehabt, aber dafür war mein Budget auch nach sechs Monaten sparen nicht ausreichend. Bislang bin ich mit meinem "Kleinen" aber wirklich zufrieden. Er macht was er soll, muckt zwar manchmal, aber erfüllt dann doch brav seine Pflicht.

Aber nun zurück zu den im Social Media und der realen Welt doch immer wieder auftauchenden ENERGIE BALLS. Nun, ich sag’s mal so: Ich mag sie nicht. Die meisten zumindest. Ich finde sie trocken, geschmacklos und irgendwie unangenehm stopfend. Aber klar, bei Buzzwords wie #paleo, #vegan, #glutenfree, #sugarfree, #raw, #healthy und #dairyfree kann man wohl am Ende auch nicht mehr das ultimative Geschmackserlebnis erwarten.

Aber das ist es, was für mich am Ende immer wieder zählt: Der Geschmack. Ja, ich versuche mich ausgewogen und gesund zu ernähren, aber irgendwie sollte das, was ich mir auf der Zunge zergehen lasse, dann doch auch Spaß machen. Es sollte mir ein gutes Gefühl geben. Sowohl was die Inhaltsstoffe, aber eben auch den Geschmack betrifft.

Und so wie ich diesen Satz schreibe, kommt mir wieder in den Kopf, wie wenig Verständnis ich für Sportler habe, deren einziges Ziel ist pro Tag so viel Eiweiß und Kohlenhydrate wie vorgeschrieben in ihren Körper zu pumpen und dann darüber sogar zu vergessen ihr fades Hühnchen mit der trockenen Portion Reis wenigstens zu salzen. Verstehe ich nicht. Aber: Jedem das Seine!

Nun denn, um nicht länger um den heißen Brei herum zu reden enthülle ich nun das Geheimnis: Ich habe hier ein Rezept für dich, das sowohl #paleo, #vegan, #glutenfree, #sugarfree, #raw, #dairyfree, als auch tatsächlich verdammt lecker ist. Zumindest meiner Meinung nach. Wer mag kann diese kleinen Scheißerchen gerne als Energie-Balls bezeichnen, ich nenne sie aber lieber Kakaotrüffel ;) Denn sie geben mir das Gefühl eine wirklich hochwertige Praline im Mund zu haben, die zartschmelzend auf der Zunge zergeht und ein wohlig warmes Gefühl im Mund hinterlässt (da spricht jetzt wohl der Marketer aus mir). Und weißt du, was das Beste daran ist? Sie sind super schnell und super easy gemacht. Vorausgesetzt du besitzt einen guten Blender. Solltest Du bislang noch keinen haben, dann ist wohl spätestens jetzt der Zeitpunkt deine Küche um ein solches Gerät zu erweitern.

Aber nun genug der langen Worte, hier das Rezept. Und als kleine Vorwarnung: Die Dinger machen süchtig ;)


Für die Kakaotrüffel brauchst Du:

  • 180 g Medjool-Datteln, entsteint

  • 60 g Kokosöl

  • 3 EL Ahornsirup (wenn es nicht paleo sein muss, dann kannst Du auch Agavendicksaft verwenden)

  • 1 TL gemahlene Vanille (gerne auch 1 TL Zimt, dann wird es etwas "weihnachtlicher")

  • 70 g Kakao

  • 1 - 2 Briesen gutes Salz

  • etwas Kakao zum Bestäuben

Und so geht’s:

  1. Die Datteln grob hacken. Anschließend in den Blender geben und ein paar Male pulsieren. Hier ist es wirklich wichtig, dass du pulsierst und nicht einfach volle Möhre loslegst, dann dann "verkleben" sich die Messer des Blenders gerne mal. Die Datteln sollten jetzt eine leicht cremige Konsistenz haben.

  2. Nun das Kokosöl schmelzen und zusammen mit den restlichen Zutaten zu den Datteln in den Blender geben. Hier nun wieder einige Male pulsieren, bis sich eine homogene Masse ergibt.

  3. Die Masse nun portionsweise zu kleinen Bällchen formen. Ich rolle sie ungefähr auf die Größe einer kleinen Wallnuss. Nun legst du die Bällchen auf einen mit Backpapier ausgekleideten Teller und stellst das Ganze für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.

  4. Zum Schluss kannst du die Pralinen nun noch mit Kakao bestäuben und in ein Gefäß mit Deckel geben. Im Kühlschrank halten sie sich nun einige Tage - wenn auch du es so lange aushältst


© 2018 by Katharina Welsch BA Innenarchitektur || Impressum

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