hummus.

Na, wer von euch ist auch so ein Riesen-Hummus-Fan wie ich? Hand hoch! Tatsächlich ist das mit dem "perfekten" Humus ja aber nicht ganz so einfach. Finde ich jedenfalls. Denn hier kommt ganz klar auf die Konsistenz an – natürlich neben dem Geschmack. Und die ist wie ich feststellen musste, gar nicht so easy hinzubekommen. Mittlerweile weiß ich aber, das Zauberwort heißt FETT. Und zwar gutes in Form von gutem Olivenöl und ner großen Portion Tahin. Zumindest im Normalfall. Denn ich verwende für mein Humus statt dem üblichen Sesammus in der Tat Cashewmus. Warum? Einfach, weil ich es geschmacklich lieber mag. Natürlich kannst du das Rezept aber auch ganz einfach in der klassischen Variante machen – eben ganz nach DEINEM Geschmack!


D U B R A U C H S T:

  • 1 Dose Kicherberbsen beziehungsweise besser noch: selbst eingekochte Kichererbsen! Warum? Schau mal zum Tipp!

  • 4 EL Cashewmus (oder eben für die klassische Variante Tahin)

  • 4 EL Olivenöl

  • 1 kleine Knoblauchzehe

  • Aquafaba (=Bohnenwasser)

  • Saft von 1 Zitrone

  • 1 kräftige Prise Salz & Pfeffer

Z U B E R E I T U N G:

  1. Entweder die frischen Kichererbsen einweichen & kochen (12 Stunden einweichen, Wasser abschütten und in frischem Wasser 90 Minuten lang kochen) oder die eingekochten Kichererbsen aus Dose abgießen. Wichtig: Das Wasser aus dem Glas beziehungsweise das Kochwasser der Erbsen unbedingt auffangen! Denn das brauchen wir im nächsten Schritt.

  2. Das Wasser der Kichererbsen, oder eben auch Aquafaba genannt, kommt nun in eine große Schüssel. Es wird nun so lange auf höchster Stufe geschlagen, bis es beginnt weiß zu werden und schließlich so "fest" ist, wie klassischer Eischnee.

  3. Jetzt alle Zutaten für den Humus in einen Hochleistungsmixxer geben. Gerne auch schon die Hälfte des Aquafaba mit dazu. Jetzt wird gemixt und zwar so lange, bis der Humus eine schöne, cremige Konsistenz hat. Wenn es dir noch nicht cremig genug ist, einfach noch mehr Cashewmus dazu geben.

  4. Zum Schluss das restliche Aquafaba unterheben - so wird der Humus richtig schön fluffig. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.


TIPP.: Warum besser die Kichererbsen selbst einkochen und nicht die bereits eingekochten aus dem Supermarkt verwenden?

Nun das liegt ganz besonders daran, dass in meinem Rezept auch das sogenannte Aquafaba zum Einsatz kommt. Aquafaba* besteht zu 95% aus Wasser. Die Feststoffe setzen sich zu großen Teilen aus Stärke und Proteinen zusammen, die sich aus den Kichererbsen gelöst haben. Auch sogenannte antinutritive Stoffe wie Lektine oder Saponine können in Aquafaba enthalten sein. Diese Stoffe wirken leicht toxisch und können bei hohem Verzehr ordentlich Bauchschmerzen machen. Alle Hülsenfrüchte enthalten gewisse Mengen an Antinutritiva, weshalb es sehr wichtig ist,sie vor dem Kochen einzuweichen und die Stoffe herauszulösen. Und genau das wird bei der Herstellung von Dosen-Hülsenfrüchten nicht gemacht! Dosenhersteller füllen die rohen Hülsenfrüchte meistens uneingeweicht in die Dose, geben Wasser dazu und kochen die Hülsenfrüchte in der Dose. So sind sie sicher verschlossen und lange haltbar. Allerdings landen damit die herausgelösten antinutritiven Stoffe im Dosenwasser!



*ich habe diese Informationen zum Aquafaba aus dem Blogbeitrag "Aquafaba selber machen" von Hülsenreich, den ich euch sehr gerne hier verlinke.

© 2018 by Katharina Welsch BA Innenarchitektur || Impressum

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