(pilz) pizza.

Schon als kleines Mädchen habe ich es geliebt in den Wald zu gehen und mich auf die Suche nach dem schönsten und größten Pilz zu machen. Ich meine wie toll ist das bitte? Da wächst etwas mitten im Wald - mal versteckt, mal ganz offensichtlich - und man darf es sich einfach so nehmen. Einfach so. Wer es findet, darf es behalten. Und die gefundenen Schätze werden dann selbstverständlich zu etwas Dekadentem verarbeitet: entweder nem Pilzragout mit Kartoffelbrei oder wie in diesem Fall (und wenn man nicht ganz so viele gefunden hat) kommen sie als super frischer Belag auf ne leckere, selbstgemachte Pizza.


D U B R A U C H S T:

Für die Tomatensoße:

  • 2 rote Zwiebeln

  • 3 Knoblauchzehen

  • 4 EL Tomatenmark

  • 400 ml passierte Tomaten

  • 1 - 2 Hände voll frische Kräuter (ich habe Rosmarin, Thymian und Basilikum genommen)

  • Salz

  • Pfeffer

  • Wasser

  • etwas Olivenöl

Für den Pizzateig:

  • 250 g Pizzamehl (oder normales Weizenmehl - gerne auch Vollkorn)

  • 2 TL Salz

  • 1/2 Würfel frische Hefe

  • 175 ml Wasser

Für den Belag:

  • einige frische Pilze

  • Mozzarella (hier findest du ein Rezept für Cashewmozzarella)

  • 7 - 9 Cherrytomaten

  • 1/2 rote Paprika (in dünne Streifen geschnitten)

  • 1 Zwiebel (in dünne Ringe geschnitten)

  • Salz (ich habe das Tomatensalz von Just Spices benutzt. Absolute Empfehlung!)

  • Pfeffer

  • etwas frischen Basilikum

  • 1 El Agavendicksaft

  • 1 EL Olivenöl

Z U B E R E I T U N G:

  1. Als Erstes setzt du die Tomatensoße an, denn die darf gerne 1-2 Stunden (oder auch länger) vor sich hin köcheln.

  2. Hierfür gibst du in einen (mindestens!) mittelgroßen Topf etwas Olivenöl und erhitzt es bei mittlerer Hitze.

  3. Die Zwiebeln und den Knoblauch nun in sehr kleine Würfel schneiden. Beides zum Öl in den Topf geben und leicht anrösten. Achtung! Es sollte wirklich nur eine leichte Bräunung entstehen, der Knoblauch wird sonst bitter.

  4. Gib nun das Tomatenmark zu den Zwiebeln und dem Knoblauch in den Topf. Röste es etwas mit an und lösche anschließend alles mit den passierten Tomaten ab.

  5. Die Soße jetzt mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen und alles bei geringer Hitze einköcheln lassen. Ab und an gerne etwas Wasser hinzu geben, falls die Soße zu dickflüssig wird.

  6. In der Zwischenzeit machen wir uns an den Pizzateig. Hierfür das Mehl mit dem Salz in eine Rührschüssel geben, vermengen und anschließend die Hefe fein darüber bröseln.

  7. Während die Küchenmaschine nun alles fleißig rührt, nach und nach das Wasser hinzu geben. Lass deine Maschine den Teig für mindestens 10 Minuten kneten. Am Ende solltest du einen schönen, glatten und elastischen Teig haben. Ist er zu "flüssig", gib etwas mehr Mehl dazu. Ist er zu trocken, nimm mehr Wasser. Achte aber stets darauf nicht immer mehr und mehr Zutaten hinzu zu fügen. Sonst stimmt am Ende das Hefe-Mehl-Verhältnis nicht mehr.

  8. Jetzt kommt der Teil in dem du Pause hast und alles erstmal von alleine geht: Die Schüssel mit dem Teig mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken, an einen warmen Ort stellen und für ca. 1 Stunde gehen lassen. Auch die Tomatensoße darf in dieser Zeit weiter vor sich hin köcheln.

  9. Wenn der Teig seine Ruhe hatte und nun doppelt so groß ist wie zuvor, kannst du ihn auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Ich habe ihn noch mal in der Hälfte geteilt, so erhält man 2 Pizzen mit einer guten Größe.

  10. Den Ofen auf 200 Grad bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

  11. Die Teigkugel nun mit den Händen zu einer runden Pizza "ziehen". Bloß nicht mit einem Nudelholz platt wälzen! Das nimmt dem Teig die ganze Fluffigkeit. Das ist übrigens auch der Grund, warum die Italiener ihren Teig immer spektakulär durch die Luft wirbeln. Keiner von ihnen würde auf die Idee kommen, den Teig auszurollen. Natürlich darfst auch du dich im durch-die-Luft-wirbeln üben, ich persönlich kann das aber nicht ;)

  12. Wenn dein Teig eine entsprechende Größe hat, gibst du eine gute Portion der Tomatensoße darauf. Ich backe die Pizza in diesem Zustand erstmal etwas vor. Warum? Ganz einfach: der Teig braucht etwas länger um kross zu werden, als der Belag. Je nachdem wie knusprig zu deine Pizza möchtest, den Teig mit der Soße für ca. 10-15 Minuten backen.

  13. Während dieser Zeit schneidest du die Pilze in "Scheiben", die Paprika in dünne Streifen, die Cherrytomnaten teilst du in der Mitte und die Zwiebel schneidest du in dünne Ringe.

  14. Ist deine Pizza vorgebacken, nimm sie aus dem Ofen, gib die Pilze, Paprika, Zwiebeln, Tomaten und die restlichen Zutaten darauf und schieb sie noch mal für ca. 10-15 Minuten in die Röhre.

  15. Et voilà! Deine Pizza ist fertig und darf nun verspeist werden. Lass es dir schmecken!

105 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

© 2018 by Katharina Welsch BA Innenarchitektur || Impressum

  • Black Instagram Icon
  • Black Pinterest Icon

kathakatinka - Ein veganer Food Blog aus Leipzig mit viel Herz und Bewusstsein für Natur & Umwelt.